Erfahrungsberichte

Geld zu spenden spart Ihnen Zeit.
Zeit zu spenden bereichert Ihre Erfahrungen.
Im direkten Kontakt mit anderen Menschen erfahren Sie viel über deren Leben, Probleme, Hoffnungen und Erfolge erfahren.
Hier erzählen unsere KollegenInnen über ihre Erlebnisse mit der Time Bank.

#glaubandich Video: Soziales Engagement stärkt Teams

Möbelspende für ein Kinderschutzzentrum

Die Time Bank übermittelte mir den Hilferuf der möwe Kinderschutzzentrum. Für die rasche Besiedelung der neuen Räumlichkeiten

waren gesucht:

  • Lampen, Beleuchtungskörper
  • Einrichtung für ca. 10 Arbeitsplätze (Schreibtische, Büroschränke, Rollschränke, Schreibtischsessel)
  • Klapp-Seminartische

Nach Rücksprache mit meiner Geschäftsführung (GF Renate Tomaschek) entschlossen wir uns alle Restbestände an Einrichtungsgegenständen aus den alten Liegenschaften (vor Umzug Campus) weiterzugeben. Zusätzlich entschloss ich mich sowohl die Organisation und Beaufsichtigung des Transportes als auch die Verteilung der Möbel an die definierten Räumlichkeiten zu übernehmen. Dieser Tag war gefüllt mit Schrauben, Hämmern, Bohren, Tragen, Schleppen – und natürlich Schwitzen.

Am nächsten Tag konnte die möwe in ihre neuen Räumlichkeiten – nun voll
ausgerüstet – einziehen.
Für mich persönlich war es unter diesem Zeitdruck ein gutes Gefühl etwas getan zu haben und die Herausforderung „in 10 Stunden 1 neues Büro“ geschafft zu haben.

Mein Einsatztag war passend zu dem Motto der Time Bank:
„Die Time Bank basiert auf der Idee, dass Geld nicht das Einzige ist, das man investieren kann. Persönliches Engagement und praktische Hilfe werden oft noch mehr gebraucht.“

Rückmeldung die möwe Kinderschutzzentrum: „Vielen herzlichen Dank für die rasche, umfangreiche und  unkomplizierte Hilfe für unsere Organisation. Wir freuen ns alle sehr!“

Michael Tinhof/ Organisator  sOM/0068 2108 Flächenmanagement & Übersiedlungsservices

 

                

Das etwas andere Teambuilding: Kochen in der Zweiten Gruft

Viele von uns tun Gutes ohne darüber zu reden.
Aber warum nicht Gutes tun UND darüber reden um andere zu motivieren?
Meine Abteilung EGITINT PM Governance & QA ist bekannt für ihr soziales Engagement und betreut zum Beispiel das #sharethemeal Fundraising für Hungernde oder Weihnachten im Schuhkarton.
Es ist bei uns auch so Sitte, Geburtstage zu feiern, und statt kleiner Geschenke Geld zu sammeln um es später für karitative Zwecke zu spenden. Diesmal sparten wir unser Geld zusammen um einmal ein anderes Teambuilding zu machen: Kochen in der Zweiten Gruft der Caritas Wien. Wer sie nicht kennt: die Zweite Gruft betreut nicht anspruchsberechtigte, obdachlose EU BürgerInnen, und bietet ihnen einen Platz zum Duschen, Spinde, Beratung und eine warme Mahlzeit.

Unser Teambuilding begann um halb Acht im 18. Wiener Bezirk, nach einer kurzen Einweisung durch den Koch vor Ort ging es auch schon los mit Fleisch schneiden, Gemüse schälen, Reis kochen, Salat waschen, Nachspeise zubereiten. So sah unser Menü aus: Erdäpfel-Paradeiser Suppe, Schweinsbraten in Zimt-Kardamom Saft mit Zucchini Reis, und zum Abschluss eine Himbeer-Topfen Creme. Nicht für zehn oder zwanzig, nein - für 80 Gäste!

Ein großes Kompliment an meine Kollegen –  jeder wusste was zu tun war, jeder Handgriff saß, nie kam Hektik auf und pünktlich um 11:30 konnten wir „unser“ Essen servieren. Unseren Gästen hat es geschmeckt (uns sowieso) und zurück blieben außer leeren Tellern und Lob an die Küche das gute Gefühl, Menschen in Not ein wenig geholfen zu haben.

Werden wir das wieder machen? Auf jeden Fall! Und es gibt auch schon KollegInnen aus anderen Abteilungen, sie unbedingt beim nächsten „Cooking Day“ auch mithelfen wollen.

Wie man sieht es - Gutes tun UND darüber reden motiviert andere zur Mithilfe!

Look for the hashtag #WeFightHunger on ON to find more.

Autor: Thomas Scherbichler 

Küchendienst für die Navigatoren 2019

Im Zuge unseres Navigator-Lehrgangs haben wir uns relativ schnell auf das Sozialprojekt „Küchendienst in der Vinzi Rast“ geeinigt.
Die Vinzi Rast ist eine Notschlafstelle für Männer, in der man sich zwischen 18:30 Uhr abends und 08:00 Uhr morgens gegen ein Entgelt von 2€ aufhalten kann. Um die Zubereitung des täglichen Abendessens kümmern sich ausschließlich freiwillige Helfer. Da wir als gesamte Gruppe zu groß für die Küche gewesen wären, haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt und konnten so an zwei Nachmittagen aushelfen. Gekocht wurde gemeinsam und für die meisten von uns zum ersten Mal in solch großen Mengen. Insgesamt wurden 60 Portionen Hauptspeisen zubereitet, Suppe und Nachspeise gab es auch dazu. Die soziale Interaktion mit den Gästen hat sich zwar ausschließlich bei der Ausgabe des Essens ergeben, die Männer waren jedoch allesamt sehr freundlich und dankbar für das Abendessen. Unser Fazit war, dass uns der Nachmittag als Team viel Spaß bereitet hat und es wahnsinnig einfach ist, mit wenig Aufwand in einem Rahmen wie diesem etwas Gutes zu tun. Wir können die Vinzi Rast jedem empfehlen, sowohl für die Mithilfe in der Küche als auch als Anlaufstelle für Kleiderspenden. Die Art und Weise, in der wir von den ehrenamtlichen Mitarbeitern empfangen wurden, spiegelt auch wieder, wie sie ihre Schützlinge behandeln. 

Autor: Corinna Haden 

CSR Sozialprojekt

“We want to remind everyone WHY we exist and what we STAND FOR. We want to describe what we, as savings bankers, accomplish for people and society. We want to share what we are willing to work hard for. What we believe in doing business. What we are willing to do and what we will NEVER be willing to do.”

 

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Social Team Day im Rahmen des Navigator Lehrgangs 9

Unsere Navigator-Gruppe hat die Aufgabe übernommen am Sonntag, den 17.03.2019 die Wände im Haus Sankt Josef der Caritas Wien mit frischer Farbe zu versehen.

Die Vorbereitungen dafür waren bereits im Vorfeld gut organisiert. In der Folge ist das Team so ans Werk gegangen, wie wir es auch aus unseren Navigator-Tagen gewohnt waren: „dynamisch und harmonisch“

In einer kurzen Einführung hat uns ein Sozialarbeiter gezeigt was zu tun ist und wo die Materialien lagern, die seitens der Caritas organisiert worden sind. Die Teammitglieder haben eigenständig und sehr motiviert zu arbeiten begonnen, es wurde eifrig abgeklebt und gemalt. Die Stimmung war den ganzen Tag angenehm.

Alle waren mit Ehrgeiz dabei, obwohl es ein Sonntag war und wir um 09.00 begonnen haben. Selbstgemachter Kuchen hat zur guten Stimmung beigetragen!

Auch nach getaner Arbeit hat sich die Gruppe nicht aufgelöst. Alle nahmen sich die Zeit für ein gemeinsames Mittagessen, um miteinander über den Social Team Day zu reflektieren.

Als Teambuilding-Maßnahme war das Projekt hervorragend geeignet. Es hat sich bei dieser Tätigkeit außerhalb des Seminarraums die hohe Motivation und harmonische Grundstimmung innerhalb der Gruppe bestätigt.

Die positive Rückmeldung der Leitung der Einrichtung Haus St. Josef , die mit dem Ergebnis sehr zufrieden war, hat alle Mitglieder des Teams sehr gefreut.

Soziale Aktivitäten beim GGP Alumni Meeting am 1.9.2018

Beim heurigen Alumni Treffen des Group Graduate Programmes haben die Organisatoren (Absolventen des Jahrganges 2018), neben Networking und Spaß auch soziale Aktivitäten in das Programm zu integrieren. Klares Ziel war es aktiv etwas der Gesellschaft zurückzugeben, ganz im Sinne unseres Statement of Purpose.

Die Teilnehmer konnten sich für eine von drei Aktivitäten anmelden:

  • Konstruktion eines Weidezaunes für das Tageszentrum für Behinderte “Am Himmel”
  • Kochen für Obdachlose in der “Zweiten Gruft "
  • Ausflug mit Bewohnern des Pflegeheims “Seeböckgasse” zum Blumengarten Hirschstetten

In Summe haben 35 Alumni aus verschiedensten Einheiten der Erste Group eifrig an den Projekten gearbeitet.

Stellvertretend für alle anderen kann die Rückmeldung von Gerhard Kohlmeyer, Caritas genommen werden: “Trotz des ungünstigen Wetters konnten wir fast die Hälfte des geplanten Zaunes aufstellen und zusätzlich hat die „indoor-Gruppe“ jede Menge Liköre abgefüllt, Flaschen gewaschen und Produkte unserer Einkochgruppe etikettiert. Damit haben uns Ihre Mitarbeiterinnen wirklich sehr geholfen, und Zeit für interessante Gespräche und ein bisschen Spaß ist auch noch geblieben.“

Kocheinsatz im Zuge der Ausbildung „CSR High Potentials“ im Caritas Tageszentrum

Claudia Breitwieser/0198 0004 Filiale Graben

Für uns war es ein schönes und auch bewegendes Erlebnis. Einerseits sehr freudig, wenn man für Menschen kochen darf und diese sich daran erfreuen können, und dass es geschmeckt hat. Andererseits hat es uns auch sehr bewegt, dass viele Menschen täglich um eine warme Suppe kommen müssen, weil es für sie eine Möglichkeit ist, dass sie etwas gekochtes zu essen bekommen. Wie sehr ist es für uns selbstverständlich, dass wir jeden Tag jedes Essen kaufen oder zubereiten können. Das war wirklich Augen öffnend für uns.
Die Unterstützung und Kooperation vor Ort war von den Mitarbeiten und freiwilligen MitarbeiterInnen ganz toll!!!
Vielen Dank , dass wir kochen durften! 

Matthias Köckeis/0198 0182 Filiale Gersthof

Für mich war es ein Tag der Freude. Freude weil unser Team gute Stimmung mitgebracht hat! Freude weil wir etwas zurückgeben konnten! Und Freude weil wir etwas von den Menschen mitnehmen konnten!
Sie haben uns ihre Geschichte erzählt. Sie haben uns gezeigt, dass diese Einrichtung für viele eine wichtige Stütze ist.
Eine Stütze um wieder auf die Beine zu kommen! Ich kann diese Erfahrung nur weiterempfehlen.

Sozialtag für GGP TeilnehmerInnen (Group Graduate Program)

Bericht von Brigitte Raschka-Seidl / 0196 0316 Group Talent Mgmt. and Learning

Im Caritas Haus Damaris - einem Heim für Flüchtlinge – wurden mehrere Vorhaben in Kooperation mit einigen handwerklich erfahrenen Flüchtlingen realisiert.

  • Ausmalen des Spielzimmers für die Kinder (d.h. Ein-/Ausräumen der Möbel, Ausmisten und Reinigen der Räume)
  • Konstruktion von Tischen für die Neugestaltung des Aufenthaltsraumes
  • Kreatives Gestalten von T-Shirts gemeinsam mit den jüngeren Kindern des Hauses

Die Gruppe von Trainees aus verschiedensten Einheiten der Erste Group arbeitete mit großem Enthusiasmus, um alle Aufgaben an einem Tag zu bewältigen.

Zum Dank wurden sie mittags zu einem Buffet mit typisch syrischen und afghanischen Spezialitäten eingeladen, das von Bewohnern des Hauses zubereitet wurde.Nach Schulschluss haben es sich auch einige Kinder nicht nehmen lassen, tatkräftig mitzuhelfen.Auf dem Gruppenfoto, das nach Abschluss der Arbeiten entstand, kann man einige der Helfer sehen.“Gudrun Köhne, Leiterin Corporate Volunteering Caritas Wien, war vom tatkräftigen Engagement der Gruppe besonders beeindruckt und meinte: „…solch motivierte Gruppen sind bei uns immer gerne gesehen.“

Sozialtag im Zuge der Navigator-Ausbildung gemeinsam mit dem Caritas Haus „Vindobona"

Am 15. April starteten wir (TeilnehmerInnen des 1. Navigator Lehrgangs) bei prachtvollem Sonnenschein und herrlichen Temperaturen mit 14 Erwachsenen und 14 Kindern (Asylsuchende mit Herkunft Afghanistan) aus dem Caritas Haus „Vindobona“ in den Tiergarten Schönbrunn.

Ausgestattet mit strahlend weißen Kappen der S-Bausparkasse konnte kein Schützling verloren gehen. Anfängliche Sprachbarrieren waren rasch überwunden und die Kommunikation mit den Mädels, Burschen, Frauen und Männern war eine große Bereicherung. Die Tierwelt von Schönbrunn fand tollen Anklang. Besonders die Kinder waren von den Tieren begeistert. Fische, Affen und Giraffen wurden genau  beobachtet.

Am Spielplatz nahe dem Eisbärengehege war unsere Raststation. Zum Essen gab es mitgebrachte, selbstgekochte Speisen, zu denen wir eingeladen wurden. Wir bedankten uns mit einem Eis, das von allen genüsslich verputzt wurde. Anschließend setzten wir unsere Runde durch den Tierpark bis in den frühen Abend fort.

Der Ausflug hat nicht nur ein Lächeln in die Gesichter unserer Schützlinge gezaubert, sondern auch uns das tolle Gefühl, etwas Gutes getan zu haben, vermittelt.

Die Navigators waren:Farah Pfister, Bianca Pichler, Biljana Kovacic, Nikolaus Tschöp, Mario Mazzulini, Sabine Sommerbauer, Diana Minihold, Thomas Bognar, Marco Klimbacher, Clemens Kreimel, Martin Scheidtenberger, Sonja Settari und Wilfried Wetzel

Zoogeschichten

Ein Erfahrungsbericht zur Freiwilligenarbeit mit der Lebenshilfe Salzburg von Melanie Dzugan, Salzburger Sparkasse Bank AG

Seit im Open Network erstmalig über die Time Bank berichtet wurde, hat mich der Gedanke gereizt, Zeit für „eine gute Sache“ zu spenden.

Über einen privaten Kontakt zur Lebenshilfe Salzburg organisierte ich mit dem dort zuständigen Freiwilligenkoordinator Herr Zimmermann einen Ausflug in den Zoo.
Der erste Besuch fand am 13. Juli bei strahlendem Sonnenschein statt. Treffpunkt war 17:00, was sich auch zeitlich für uns gut bewerkstelligen ließ.

Bei diesem ersten – kurzfristig organisierten – Ausflug waren wir mit meinem Kollegen Thomas Hauer, Herrn Zimmermann sowie zwei professionellen Betreuern zu fünft. So konnten auch fünf KlientInnen am Ausflug teilnehmen.

Die Kennenlernphase und ein erstes Aufwärmen haben gut geklappt und dann ging es auch schon quer durch den Tiergarten Salzburg.

Erste Anlaufstelle waren die Alpacas, wobei die ganz mutigen auch zur „Raubtierfütterung“ bereit waren - ein großes Abenteuer!

Im Gehege unmittelbar darauf wartete die größte Attraktion des Tiergartens auf uns: die Schneeleoparden hatten nur ein paar Wochen zuvor Nachwuchs bekommen, den wir auf seinen ersten Entdeckungsreisen ins Gelände bestaunten. Nach vielen weiteren Stationen beendeten wir im Zoo-Gasthaus unseren Ausflug - diese Einkehr war ein Highlight.

Der für mich berührendste Augenblick war, als Herr Felix am Rückweg lauthals den Kanon „Froh zu sein bedarf es wenig“ zu singen begann, bei dem wir ihn unterstützten und damit unter den anderen Zoobesuchern für Staunen und lächelnde Gesichter sorgten. Allein dafür hat sich unser Engagement gelohnt.

Bereits 2 Wochen später wurde die Salzburger Sparkasse wieder zu einem Ausflug in den Tiergarten „gebucht“. Nicole Schatz, Brigitte Viehhauser, Martin Weikinger und ich waren diesmal das Begleitteam, das wiederum von Herrn Zimmermann sowie einem professionellen Betreuer ergänzt wurde.

Die Freude am gemeinsamen Erlebnis war wieder groß und die Erinnerung daran ist unvergessen.

Die gemeinsamen Sommererlebnisse sind immer wieder Gegenstand von Gesprächen, wobei wir uns einig sind, dass wir uns an Unmittelbarkeit und Spontaneität sehr viel von unseren vermeintlich „beeinträchtigten“ Mitmenschen abschauen können. Wenn es darum geht, Anerkennung, Aufmerksamkeit einzufordern, aber auch zu geben, Freude und Leidenschaft zu zeigen, haben „wir“ noch sehr viel nachzuholen.

Ich freue mich, dass es nun eine Kooperation zwischen Time Bank und Lebenshilfe Salzburg gibt.

Gerne gebe ich meine persönlichen Erfahrungen an interessierte KollegInnen weiter, damit unser Beispiel auch in anderen Abteilungen Anklang findet. Der organisatorische Aufwand ist nicht groß, der Lohn dafür umso mehr.

Kolpinghaus

Social Responsibility Day which was organized by unit “Payments Operations and Clearing” and the project of Time Bank 

On November 24th 2017, seven employees of Payments Operations and Clearing (0196 0686) had the honor to spend a day with residents of Kolpinghaus “Gemeinsam leben“ Wien, a new form of communal living in Vienna’s 2nd district.

The original idea behind the house is to bring together different generations of people to live under one roof in order to support one another and exchange experiences. Those living there range from senior citizens to single mothers facing difficulties in life.

With the support of the great staff and volunteers, our colleagues were able to experience a day in the life at Kolpinghaus. They participated in many activities with residents such as sitting football, wheel chair training and flying ball play.

For people who are not exposed to such initiatives, it was an opportunity to get involved even if it was only by getting to know about the residents and to try to support them. As we know, anyone of us could one day be in their shoes.

“When we see those people with special needs, we get to appreciate more our good health and the health of those around us”, said one of the participants.

“I was so emotionally touched by what I have seen! But I wished that no one would ever need to be in such a situation”, said another colleague.

Ein Tag für Kinder der Wiener Lerntafel

Die Time Bank vermittelte für Walter Lackner und seine KollegInnen des internationalen Lions Clubs Unitas Mundi einen Freiwilligen-Tag in der Wiener Lerntafel.

Am Vormittag fand der Workshop „Geografie“ mit 36 Kindern in 6 Gruppen statt (Österreich, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien und Holland).

Gemeinsam mit den Kindern wurden zuerst grundlegenden Informationen zu den Ländern erarbeitet. Abschließend wurden die „Länder-Ergebnisse“ dann von den Kindern selbst präsentiert.

Nach einer Pizzapause startete die Exkursion zum Naturhistorischen Museum.

Die jüngeren Kinder haben eine Führung „Vielfalt zählt – eine Expedition durch die Biodiversität“ besucht und danach gemalt. Die älteren Kinder haben an der Führung „Wie alles begann“ teilgenommen.

Die Kinder wurden danach wieder zur Lerntafel gebracht.

Sozialer Tag von Führungskräften

Die Alumni des GLDP – Group Leadership Development Programmesspendeten einen Tag für soziale Aktivitäten.

Gruppe 1 verbrachte den Tag bei der Caritas Socialis.
Sie begleitete Menschen mit Demenz bei einem Besuch im Kunsthistorischen Museum. Dort erwartete die BesucherInnen eine spezielle Führung auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz abgestimmt. 

Gruppe 2 verbrachte den Tag beim Roten Kreuz/Flüchtlingshaus Baumgarten. Sie unterstützte Flüchtlingen bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen und gestaltete Kinderaktivitäten.

Winterkleidung-Spendensammlung für obdachlose Menschen (VinziRast)

Den Aufruf der Time Bank zur Hilfe für obdachlose Menschen im Winter hat Florian Oswald sofort aufgenommen.

Er organisierte mit Unterstützung von Peter Müller und Claudia Hillgruber-Elzer im Umfeld der KollegInnen von Group NFR, Group Legal, OpRisk, IKS, Risk Acceptance (EBOe)  eine Sachspenden-Sammlung für die obdachlosen Menschen in der VinziRast.

ehemalige CaixaBank MitarbeiterInnen kochten in der VinziRast-Notschlafstelle

Seit vielen Jahren ist es für die Kollegen in der CaixaBank Tradition, dass alle MitarbeiterInnen in der jährlichen „Social Week“ an einer sozialen Aktivität teilnehmen. Eine der größten Tageszeitungen in Spanien (El Mundo) hat über diese Woche berichtet.

http://www.elmundo.es/sociedad/2017/03/10/58c2ed9ce5fdea69408b4598.html

Auch unsere KollegInnen Beatriz Garcia Quintanilla und Sergi Periago Estornell, die vor 3 Jahren in die Holding gekommen sind, leben noch immer diese Tradition.

Sie haben in der VinziRast-Notschlafstelle für deren KlientInnen gekocht.

Beatriz Garcia Quintanilla and Sergi Periago Estornell:

“Sharing one´s time is the best gift you can give to others. Specially to homeless people who feel nobody cares about them. Cooking and serving food to them in Vienna´s VinziRast-Notschlafstelle was a very rewarding  and enjoyable experience. Thank you to Ms. Elisabeth Weichselbaumer, senior volunteer at this NGO, for teaching us cooking with joy and for making us feel home. Putting a smile on the users´ sad faces, and giving them the chance enjoy a warm meal,  it is reward enough.”  

Michael Schneglberger

How corporate social responsibility changed the life of a refugee.

During the six years of armed conflict in Syria, images of the tragedy were never far away from our TV screens and newspapers. They only served to remind us of the ongoing suffering of millions of people, and the fortunate gift we have in living in a safe and secure place. At first glance, there may not be an obvious link between the human crisis in a distant corner of the planet and the world of EG IT INT, and yet there is one. Mohammed, who asked for his last name to be withheld, is not only one of our colleagues at EG IT INT, but he is also a Syrian refugee who experienced the hardship of war firsthand.

As a company that is defined by the rich diversity of backgrounds, beliefs and the entire range of experience of our people, a part of EG IT INT’s identity is also shaped by the inspiring life story of our colleague Mohammed. Mohammed’s path crossed with that of Michael Schneglberger, Head of BRCC and a member of EG IT INT’s Management Board, at the Red Cross Refugee Center Baumgarten. Michael took part in a volunteering activity called “Social Day”, helping refugees write job applications, while Mohammed assisted as an interpreter.

Since May 2017, Mohammed has been an integral part of the BRCC team at EG IT INT, where he was given the opportunity to do “the job he has always dreamed of”. Alongside work, he is studying business informatics at the University of Vienna.

The circumstances that brought Mohammed in contact with our company might have been random, but the decision to give him a chance to prove that he is an asset to our team was intentional. Even more so, it is a powerful statement of what corporate social responsibility fundamentally is about.

At a time when CSR has become a buzzword without much meaning, the story of Mohammed shows that this concept actually can make a positive difference. At EG IT INT, we see our social conscience as a serious and collective commitment to give back and to help change lives. This is why we want to encourage all of our employees across ranks and levels to get involved.

Bericht von Daniela Frais Sterntalerhof

Wie ein Abschiedsgeschenk zu einem Arbeitseinsatz für ein Kinderhospiz wird.

Anstelle des üblichen Ablaufes von Abschiedsfeiern wurde in der Filialdirektion Eisenstadt eine außergewöhnliche Idee geboren und umgesetzt. Hier sehen Sie einen Bericht einer Kollegin aus der Filialdirektion Eisenstadt, die im Sterntalerhof gearbeitet hat.

Sozialtag der Trainees bei Jugend am Werk

„Mit dem Ziel ein klares Zeichen für unsere gelebte gesellschaftliche Verantwortung zu setzen, wurde ein Sozialtag in das Group Graduate Programm (GGP) integriert.“

Zitat Brigitte Raschka-Seidl – Initiatorin und Programm-Managerin GGP

Im September stellten die 15 internationalen Trainees und Brigitte Raschka-Seidl einen Tag lang ihre Arbeitskraft für soziale Dienste zur Verfügung.

Sie unterstützten die Werkstätte und Tagesstruktur von Jugend am Werk in Innermanzing bei diversen Umbauarbeiten. Ziel des Vereins ist es, durch eine Vielzahl von hochwertigen Dienstleistungen Menschen mit Behinderung den Zugang zu einem erfüllten Leben in Selbstständigkeit zu ermöglichen. 

„Nach dem Kennenlernen beim gemeinsamen Frühstück, ging es an die Arbeit.

Gemeinsam wurde im Garten die Umrandung der Hollywood-Schaukel mit Natursteinen umgesetzt,

der komplette Eingangsbereich aus Holz gereinigt und frisch lackiert, der angrenzende Vorraum gestrichen und in der Waschküche mit drei Räumen alles abgedeckt und zwei Mal frisch gestrichen.

Die Trainees und die Menschen mit Behinderung arbeiteten sehr intensiv - es hat allen viel Spaß gemacht, wie man auf den Fotos sehen kann.“

„Die tatkräftige und engagierte Unterstützung der Mitarbeiter der Erste Group hat es uns ermöglicht, dringend notwendige Reparaturen und Renovierungsarbeiten durchzuführen. Die gemeinsame Arbeit mit Menschen mit Behinderung hat zudem das gegenseitige Kennenlernen gefördert und im Namen all meiner Kolleginnen und Kollegen vor Ort möchte ich mich nochmals sehr herzlich bedanken.“

Zitat Wolfgang Bamberg – Öffentlichkeitsarbeit Jugend am Werk

Nachberichterstattung von Jugend am Werk über die Trainee-Aktion

Milena Kancheva

Einkaufen und soziale Projekte unterstützen? Willkommen bei zweit.hand!

Seit fast 2 Jahren unterstütze ich das Wiener Hilfswerk im 17. Bezirk mit 1,5 Stunden pro Woche freiwilliger Mitarbeit. Ich erinnere mich noch gut daran, wie alles begann - es war eine spontane Entscheidung:

Auf der Plattform der Time Bank suchte ich nach einem - für Teambuilding geeigneten - Projekt, fand aber stattdessen interessante Angebote für freiwillige MitarbeiterInnen. Nur ein paar Minuten später stieß ich dann auf ein Jobinserat für die Tätigkeit als Verkäuferin in einem Second-Hand-Laden des Wiener Hilfswerks. Dann ging alles sehr schnell – ich wurde zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen (das gehört dazu, wenn man sich um eine Stelle bewirbt) und mit dem Konzept von zweit.hand vertraut gemacht.

Was ist zweit.hand? Wir sind Teil einer schnelllebigen Konsumgesellschaft, in der materielle Dinge fast keinen Wert mehr für uns haben, weil wir immer wieder Neues „brauchen“. Also kaufen und kaufen und kaufen wir, und was wir nicht mehr brauchen, wird gespendet. Diese Spenden erhalten einen neuen Wert – nämlich für Menschen, die sie brauchen. Der Gedanke ist, dass schöne Dinge nicht im Keller liegen sondern als Spenden in Geld umgewandelt werden und so in Projekte reinvestiert werden. zweit.hand lebt diesen Gedanken.

Der Laden wird zur Gänze von freiwilligen MitarbeiterInnen geführt. Und es ist wirklich ein tolles Gefühl, zum Team zu gehören. Alle KollegInnen bringen laufend neue Ideen, Verbesserungsvorschläge und – natürlich – Zeit ein.

Meine freiwillige Tätigkeit ist wirklich eine einzigartige Erfahrung, und ich habe dabei ganz besondere Menschen kennengelernt. Ich kann nur empfehlen, Teil des Teams zu werden, auch wenn es nur für 1 Stunde pro Woche ist. Und wenn nicht, sind Sie trotzdem herzlich eingeladen, vorbeizukommen und sich selbst einen Eindruck zu machen – und zu shoppen.

Erste Sparinvest Aktivitäten

2011 entschied die Institutional Sales der ERSTE-Sparinvest unter der Leitung von Hrn. Archim Arnhof statt Weihnachtsgeschenke an KundInnen einen Betrag sozialen Einrichtungen zu widmen und die jeweils bedachte Einrichtung durch Freiwilligen-Arbeit zu unterstützen. Dabei schließen sich auch MitarbeiterInnen anderer Bereiche der Erste-Sparinvest dieser Aktion an und derart arbeiten jeweils rund 15 KollegInnen - darunter auch immer Mitglieder der Geschäftsführung - zusammen für einen sozialen Zweck.

Seit 2011 fanden auf diese Art folgende Aktivitäten statt:

2011: Sterntalerhof - Gartenarbeit, Reinigung der Fassade

2012: Caritas 2.Gruft – Ausmalen von Räumlichkeiten für Obdachlose

2013: Caritas Haus Hermes - Ausmalen

2014: Kolpinghaus – Unterhaltung und Spiel im Seniorenheim

2015: Wiener Hilfswerk Nachbarschaftszentrum 2 – Kasperlbühne und Kulissen

2016: Blindenwohlfahrtsinstitut, 1140 Wien - Gartenarbeit und Sanierung des Biotops

Als Nachlese erhalten die KundInnen anschließend eine Aussendung mit Fotostrecke und der Botschaft, dass das Weihnachtsversprechen gehalten wurde. Diese Aktion erfreut sich großer Beliebtheit bei den Beteiligten.

Und das positive Feedback der KundInnen bestärkt das persönliche Engagement.

Lehrgang "Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung", Charly Wittmann

Der Herr Franz ist kein Ober.
Er lebt seit 2 Monaten im Wohnheim in der caritas sozialis in Wien – Erdberg. Und seit einigen Wochen besuche ich den Herrn Franz einmal in der Woche.
Begonnen hat das Ganze vor einem Jahr, als ich die EON der Sponsoringabteilung zu dem Kurs Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung gelesen habe. Vom September bis Jänner habe ich dann den Kurs gemacht. Die Themen der einzelnen Veranstaltungen, meist Montagabende und 3 Wochenenden, bereiten nicht nur auf die Begleitung von Menschen in einem Hospiz vor. Sie haben auch sehr viel Anstoß für persönliche Reflexionen zu dem Thema Tod und zu dem Thema Trauer um wichtige Personen in meinem Leben gegeben. Im Anschluss von dem Kurs steht die praktische Tätigkeit und im Gespräch mit der Verantwortlichen für die Ehrenamtstätigkeiten der caritas sozialis habe ich mich für den Besuchsdienst im Wohnheim entschieden. So besuche ich also einmal in der Woche den Herrn Franz für 1 bis 1 ½ Stunden, löse mit ihm gemeinsam Kreuzworträtsel und höre die Geschichten über seine frühere Arbeit und seine jetzige Krankheit.
Die eineinhalb Stunden pro Woche sind geschenkte Zeit. Aber nicht nur für den Herrn Franz, sondern auch für mich selbst. Ich selbst nehme mir – in den Zeiten, in welchen jeder über Zeitmangel klagt, ich selbst nehme mir Zeit etwas für mich Sinnvolles zu tun. Im Sinne von Erich Fromm: „Nicht der ist reich, der viel hat, sondern der, welcher viel gibt.“ Und das gilt wohl auch für die Zeit und Zeiten welche wir miteinander verbringen können.

Weihnachten - nicht im Dezember, Jenny Salkic

„Ich feiere Weihnachten erst im Jänner, meine Freundin gar nicht. Beide kennen wir sehr wohl die Bedeutung dieser Feierlichkeit und wollten auch etwas schenken. Diesmal etwas wertvolles und kostbares: Unsere Zeit. Durch die Time Bank sensibilisiert, haben wir die Weihnachtsfeiertage in der Gruft 2 verbracht.

Die Zeit im Obdachlosenheim war ein klarer Weckruf für uns. Wir haben so viel Menschlichkeit erlebt und viel erfahren, konnten uns aktiv zum Wohl unserer Mitmenschen beteiligen und Lächeln in fremde Gesichter zaubern. Das Personal vor Ort hat uns fasziniert: Besonders der pensionierte Koch, der stets bemüht ist das Beste aus Allem zu machen – seine positive Art ist so ansteckend. Die Kochhilfen, selbst Migrantinnen, zeigen großen Einsatz und Freundlichkeit und werden von Allen sehr geschätzt. Die SozialarbeiterInnen, sehr kompetent, mit sehr offenem Wesen – man sieht ihnen die soziale Ader förmlich an. Ein wirklich tolles und liebes Team!

Wir glauben an Karma und behaupten, dass die Zeit, die man Anderen schenkt, die Zeit ist, in der man zum Seelenfrieden findet. Gutes tun und darüber sprechen ist wichtig und nicht überheblich. Wir wollen unsere KollegInnen motivieren, anderen Freude zu bereiten und zu helfen – was nicht immer bedeuten muss Geld zu spenden. Ihre Zeit und ein ehrliches Lächeln helfen unmittelbar.

Mit unserem Beispiel wollen wir auch Andere für ehrenamtliche Tätigkeit begeistern – es lohnt sich!“

Betriebsrat malt aus

10 MitarbeiterInnen, 55 L Farbe, 320 qm Wand - und viele glückliche Gesichter

Die Mitarbeiter unserer OE 0198 0888 Betriebsrat hatte gemeinsam beschlossen, einen Tag in den Dienst für andere zu stellen.

Aus den vielen Vorschlägen der Time Bank Gutes tun zu können, haben wir uns für das Projekt Jugend am Werk Wohngemeinschaft Hirschstetten, in dem dringend Ausmalarbeiten notwendig waren, entschieden. In dieser Wohngemeinschaft leben Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Kurz zusammengefasst war es toll, die Erfahrung zu machen wie wir aus der anfänglichen Überforderung es geschafft haben, ein gemeinsames Ziel zu schaffen, sich ohne Absprachen in uns immer wieder neue Teams gebildet haben, gemeinsam abseits von Büro geredet und gelacht haben und wie wir nach getaner Arbeit in durchwegs glückliche Gesichter, nämlich die eigenen und die der Bewohner sehen konnten.

Wir können die Nachahmung ähnlicher Projekte nur jedem empfehlen. Für das eigene Team ist so ein Tag wertvoller als viele Sitzungsstunden.

VinziMarkt, Ursula Wanninger und Michael Osinger

 Hand auf´s Herz: Wann haben Sie das letzte Mal einen Apfel mit braunen Stellen oder ein abgelaufenes Joghurt weggeworfen?   Seit dem 26. Mai 2014 überlegen wir zweimal, bevor wir das tun. Denn wir haben im Zuge unserer Mitarbeit im Wiener Vinzi-Markt im 11. Bezirk kennengelernt, dass sich Menschen anstellen, um solche Lebensmittel erwerben zu können. – das bringt einen sehr schnell auf den Boden der Realität zurück. Und das nicht in Afrika oder nach einer Naturkatastrophe, sondern mitten in Wien, in einem der reichsten Staaten Europas.   Zur Erklärung: In den VinziMärkten werden Waren, die bisher von Supermärkten einfach weggeworfen wurden, zu einem Maximalpreis von 30 % des Normalwertes an bedürftige Menschen (Monatseinkommen < 900 Euro für Einzelpersonen und < 1.350 Euro zu zweit) verkauft.   Unsere Mitarbeit war sehr vielfältig und reichte vom Regalschlichten und Abpacken der angelieferten Ware bis zur Brotausgabe. Nach dem halben Tag kehrten wir müde, aber zufrieden und um eine wertvolle Erfahrung reicher in die Bankenwelt zurück.   Wir können dieses Angebot der Time Bank nur wärmstens weiter empfehlen: Der Zeitaufwand ist sehr überschaubar, es sind keine speziellen Vorkenntnisse bzw. Fähigkeiten nötig und der AHA-Effekt ist unbezahlbar.

Nachbarschaftszentrum 16, Christian Sperk

Ich wollte einen kleinen Beitrag leisten. Soziales Engagement ist meist mit großem und regelmäßigem Zeitaufwand verbunden ... dachte ich.

Letzten Herbst begann ich in der Nähe meines Wohnorts mit einem monatlichen, 2stündigen Telefondienst während eines Flohmarktes im Nachbarschaftszentrum Stöberplatz. Für mich ist es gar nicht aufwändig und trotzdem vermittelt mir Verena Mayrhofer-Iljic, die Leiterin des Zentrums, wie wichtig jeder noch so kleine Beitrag ist und jede persönliche Fähigkeit Sinn macht.

Sie schlug mir vor Beratungsrunden zu Bankthemen zu vermitteln, schliesslich gehört das seit vielen Jahren zu meinen Aufgaben. Und so organisierte sie im Rahmen eines regelmäßig stattfindenden Frauenfrühstücks einen ersten Termin, in dem wir (mit der Unterstützung meiner türkischsprachigen Kollegin Frau Sari) anfallende Fragen und Wünsche der Teilnehmerinnen beantworten konnten. In völlig anderer Atmosphäre und mit Menschen, die sich wahrscheinlich nicht getraut hätten diese Fragen zu stellen.

Die Rückmeldungen der Damen waren erstaunlich positiv ...

Verantwortung übernehmen macht glücklich..., Karin Kleineisen

Time Bank und die Diakonie Wien geben mir die Möglichkeit, mit der Betreuung einer asylsuchenden Familie aus Afghanistan soziale Verantwortung zu übernehmen.

Wie kann ich helfen?

Ich versuche, der Familie, die vor 2,5 Jahren nach 2-jähriger Flucht nach Österreich kam, nützliches Wissen für den Alltag zu vermitteln und ihre Vertrauensperson zu sein. Gleichzeitig unterstütze ich die beiden Geschwister Roya (13) und Poya (10) zweimal in der Woche, so gut es geht, in allen schulischen Belangen. Ich lerne dabei mindestens genauso viel von ihnen wie sie von mir. Unsere beiden größten Ziele sind: Royas Haupt- und Poyas Volksschulabschluss. Unsere gemeinsame Hoffnung ist ein dauerhaftes Bleiberecht!

„Mensch sein heißt verantwortlich sein.“ (Antoine de Saint-Exupéry) Freiwilligkeit ist das Fundament einer funktionierenden Gesellschaft.

Es ist ein gutes Gefühl, ein Time Banker zu sein.

Manager von ITSA GM helfen in der ViniRast, OneIT Manager

„Wir (das Management Team der IT Service Area GM) haben uns im September entschlossen, diesmal Weihnachten anders zu feiern: Nämlich gemäß dem Motto der VinziRast: „Jeder kann etwas tun, wir gehören alle zusammen“.

Dazu trafen wir uns Anfang Dezember in der VinziRast-Notschlafstelle, um gemeinsam unterschiedliche Renovierungsarbeiten im Haus durchzuführen:

• Fernsehraum, Schlafraum und Waschraum wurden ausgemalt

• kaputte Möbel wurden entsorgt und neue aufgestellt

• die Abluftrohre des Schlafraums wurden gereinigt

Zusätzlich transportierten wir die von den KollegInnen gesammelten Spenden (Kleidung, Toilettenartikel, etc.) von den einzelnen Standorten der Erste Group und sIT Solutions Austria zur VinziRast.

Wir haben im Zuge der Planung und Durchführung dieses Tages sehr wertvolle Begegnungen und Erfahrungen gesammelt, die jeden einzelnen von uns nachhaltig berühren. Es ist ein intensives Teamgefühl entstanden. Wir können dieses Erlebnis jedem (Management) Team empfehlen.“

Lernbetreuung für junge Flüchtlinge, Edmund Mayer

Während meiner Studienzeit hatte ich sehr viel Mathematik Nachhilfe gegeben, um das Studium zu finanzieren. Dann blieb diese Tätigkeit lange Zeit brach liegen, bis ich vor drei Jahren in meiner Heimatgemeinde auf Mathematik Lernbetreuung für eine serbische Familie angesprochen wurde; ich begleitete die Tochter dieser Familie für 2,5 Jahre bis zur HAK Matura.Danach war ich wieder „frei“ für neue ehrenamtliche Mathe Nachhilfe.

Mit Start der Erste Time Bank fand ich sofort wieder einen Einsatzort: Projekt BACH (Basisbildung - Coaching – Hauptschulabschlusskurse) des Diakonie Flüchtlingsdienstes in Mödling. Von Jänner bis Ende Mai betreute ich einen 20-jährigen Flüchtling aus Afghanistan in Mathematik. Er schaffte den Hauptschulabschluss problemlos und wird nun auf einer HTL in Wien seine Schulausbildung fortsetzen. Und somit ist für mich klar, dass ich ihn in den nächsten Jahren weiter in Mathematik betreuen werde. Es handelt sich dabei um mehr als normale Nachhilfe, ich spreche daher auch von Lernbetreuung, denn die Hauptschwierigkeiten ergeben sich ganz einfach aus den sprachlichen Gegebenheiten.

Meine Erfahrung vom bisherigen Engagement ist, dass junge Flüchtlinge sehr wohl interessiert sind, einen Schulabschluss zu erreichen, aber die sprachliche Barriere das größte Hindernis ist. Deutsche Sprache kombiniert mit Mathematik ist für viele einfach eine zu großes Hürde. Deshalb möchte ich mich auch weiterhin in diesem Umfeld „Mathematik für Flüchtlinge“ engagieren, denn ohne Hauptschulabschluss kann man in Österreich praktisch nichts machen, und manche der jungen Flüchtlinge würden gern eine höhere Schule absolvieren.

Gewinn auf allen Ebenen, Nora Hlous, HUB Vienna

Seit ein paar Wochen arbeite ich im Rahmen der Erste Time Bank mit HUB VIENNA zusammen. Diese Organisation unterstützt Social Entrepreneurs bei der Verwirklichung ihrer Ideen. Mich hat die Beschreibung der Organisation angesprochen, aber zuerst hatte ich keine klare Vorstellung, welchen Beitrag ich leisten könnte.

Atmosphäre des Aufbruchs. Als ich bei HUB VIENNA angekommen bin, hat mich die offene, inspirierende Atmosphäre sofort begeistert. Die Firmengründer haben alle gemeinsam, dass ihre Unternehmensideen einen nachhaltig positiven Effekt auf die Gesellschaft und die Welt haben sollen. Dieser Grundgedanke ist kraftvoll und spiegelt sich wider – in dem Büro-Loft als Raum der Begegnung und in der internationalen Community, die sich dort trifft.

Spaß am Helfen. Nach kurzer Zeit war klar, in welcher Form ich mein Wissen und meine Erfahrung nutzbringend einsetzen kann. Alle zwei Wochen stehe ich für 1,5 Stunden zur Verfügung. Jungunternehmer zeigen mir ihre Präsentationen (meist für potenzielle Investoren gemacht) und erhalten von mir Feedback zu Präsentationstechnik, Stimme, Körpersprache und Inhalt. Das Angebot wird als hilfreich und wertvoll erlebt und ich habe dabei viel Spaß. Ich nütze mein professionelles Wissen und meine Erfahrung und leiste damenit einen Beitrag, die Welt ein wenig besser zu machen – ein Gewinn auf allen Ebenen.

Mehr als Dienst nach Vorschrift, Stephan Pesendorfer, Wiener Tafel

Seit einigen Jahren arbeite ich freiwillig bei verschiedenen Sozialorganisationen mit. Der Grund: Es hat einfach für alle Beteiligten nur Vorteile. Die Sozialorganisationen freuen sich, dass sie über Helfer mit Know-how verfügen, die für sie normalerweise nicht leistbar wären. Und das Unternehmen kann sich über motivierte Mitarbeiterinnen freuen, die nicht nur "Dienst nach Vorschrift" machen, sondern durch Ihre Tätigkeit – neben vielen anderen Erfahrungen – vor allem ihre sozialen Kompetenzen weiter entwickeln – ohne teure Seminare!

Voneinander lernen. Am meisten profitiere ich aber selbst: durch unmittelbares, ehrliches und dankbares Feedback. Außerdem wird man durch den direkten Kontakt mit den wirklichen Problemen in unserer Gesellschaft dankbar dafür, wie gut es einem selbst geht! Man kann auch die Chance nutzen, sein berufliches Know-how in einem völlig anderen Kontext auszuprobieren und dadurch zu lernen.

Controlling gegen die Armut. Diese Erfahrungen habe ich bei einem Projekt von „Vernetzte Welten“ gemacht: Ich habe bei der „Wiener Tafel“ ein Controlling- und Reportingsystem entwickelt und umgesetzt. Eine wirklich bereichernde Erfahrung – aus der ich auch viel für meine Arbeit mitnehmen konnte. Ich freue mich sehr, dass nun auch die Erste Bank die Freiwilligentätigkeit ihrer Mitarbeiterinnen über die Time Bank professionell unterstützt.

Kochen in der Gruft, Katharina Elsner-Tisserant

Eine Erste Nachricht machte uns auf die Möglichkeit der ehrenamtlichen Tätigkeit „Kochen in der Gruft“ aufmerksam. Die „Gruft“ ist eine Caritas-Einrichtung, die obdachlosen Menschen einen sicheren Zufluchtsort, rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr bietet. Freiwillige Helfer stellen dabei nicht nur ihre Arbeitskraft für die Essenszubereitung zur Verfügung, sie organisieren und spenden auch die dafür erforderlichen Lebensmittel.

Kochen für ein Lächeln. Getragen von dieser Idee war schnell eine Kochgruppe von 8 Personen zusammengestellt, die sich für die Zubereitung eines Abendessens in der Gruft zusammenfanden. Eifrig wurde der Menüplan (Hühnerhax’n mit Reis und Salat) festgelegt und mit Unterstützung der EB-Restaurantbetriebe der Einkauf und die Bestimmung der Mengen für 200 Portionen organisiert. Rund 80 kg Lebensmittel wurden an Ort und Stelle geschnitten, gekocht und gebraten. Für die persönliche Note sorgten selbstgemachte Mehlspeisen des Kochteams. Knapp vor 19 Uhr begannen sich die Gäste der Gruft für die Essensausgabe anzustellen. Jetzt musste jeder Handgriff sitzen – sollten doch 200 Portionen in den nächsten 30 Minuten ausgegeben werden. Die Höhepunkte des Abends waren das Lächeln und das Danke der Gäste.

Horizonte erweitern. Für uns war es eine prägende Erfahrung, dass neben unserem sozialen Gefüge im Alltag so viel Armut existiert. Wir können solche Projekte nur jedem weiterempfehlen. Sie erweitern das Denken und machen uns die wesentlichen Dinge im Leben wieder bewusst.

Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung, Wolfgang Neuhuber, Immorent

"Der Dachverband Hospiz sucht Menschen, die hinschauen und nicht wegschauen, die bereit zur Zusammenarbeit sind und regelmäßig einige Stunden Zeit haben ..."

Als ich diese Zeilen im EB-Infonet endeckte, fühlte ich mich spontan angesprochen.

Mit tatkräftiger Unterstützung der Kolleginnen aus "Community Affairs und Sponsoring" erfolgte meine Anmeldung zum "Einführungskurs in Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung" im Kardinal-König-Haus. Gleich die ersten Kurstage zeigten, dass ich mich hier zur richtigen Zeit am richtigen Ort befand. Während dieses halbjährigen Kurses gab es viele Vorträge, Gruppen- und Einzelarbeiten mit dem Ziel, sich mit der Thematik des Sterbens und Trauerns in unserer Gesellschaft vertraut zu machen. In diesem Kurs soll es nicht um Eigen- bzw. Fremdtheraphie im allgemeinen Sinn oder um die konkrete Aufarbeitung von eigenen Erfahrungen gehen (was nicht heißt, dass es einfach auch mal passieren darf), sondern um eine konkrete Annäherung an jene Lebenserscheinungen, die in unserer Gesellschaft oft tabuisiert werden: Sterben, Tod und Trauer. Es geht darum, eine persönliche Haltung zu entdecken und -wickeln, die dabei unterstützt, wertschätzend und urteilsfrei zu agieren - es geht um "einfach (Da)Sein".

Nach Beendigung des theoretischen Kurses werde ich nun in absehbarer Zeit im Rahmen eines Praktikums im Hospiz am Rennweg (Caritas Socialis) meine ehrenamtliche Tätigkeit aufnehmen. Ich weiß nicht, was mich erwartet, aber dieser Lehrgang hat mir bestätigt, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde und auf diesem Weg ein Wegschauen nicht mehr möglich ist

Vernetzte Welten, Michael Krainer

Im Rahmen der Partnerschaft mit der Initiative „Vernetzte Welten“ unterstützt die Erste Bank Oesterreich Projekte von NGOs aus dem Sozial- und Umweltbereich. Mit Christiane Riediger, Markus Brutti und Georg Melcher haben drei Mitarbeiter von s IT Solutions dabei ein IT-Projekt für das Jugendwohnheim Abraham des Don Bosco Flüchtlingswerks übernommen.

Zukunftsperspektiven schaffen. Seit seiner Gründung im Jahr 2004 hat das Jugendwohnheim Abraham bisher rund 140 Jugendliche aus über 20 Nationen betreut. Die Jugendlichen bekommen die Möglichkeit Deutschkurse zu besuchen und in die Schule zu gehen. Betreut werden sie von ausgebildeten Don Bosco-Mitarbeitern und freiwilligen Helfern. „NGOs sind ein sehr interessanter Bereich, mit dem wir sonst nicht in Berührung kommen, von dem wir aber sehr viel lernen können“, so Georg Melcher.

Mehr Zeit für die Jugendlichen. Die Aufgabe an das Projektteam: Entwicklung eines webbasierten Datenverwaltungssystems für die Don Bosco-Mitarbeiter. Das Ziel: Raschere Abwicklung von Reports für unterstützende Organisationen, Tagebüchern und Berichten über die Entwicklung der Jugendlichen, sowie der anfallenden Administrationstätigkeiten. Was bleibt ist mehr Zeit für die Betreuung der Jugendlichen. Das Team von s IT Solutions ermöglicht nicht nur den technischen Schritt von der doppelten Datenhaltung in diversen Office Dokumenten zur flexibleren Arbeitsweise, sie übernehmen auch das Training der Nutzer im Jugendwohnheim Abraham.

Caritas/Kochen in der Gruft, Vera Millauer, Erste Stiftung

Nicht nur alleine sondern - ganz nach dem Motto "gemeinsam für eine gute Sache" - im Team: Die Gruft war zum Beispiel auf der Suche nach KöchenInnen, um für obdachlose Menschen ein gutes Abendessen zu zaubern. Diesem Aufruf folgend taten wir uns als Kolleginnen zusammen um gemeinsam zu kochen. Nach drei Stunden hatten wir alles fertig und 150 Menschen hatten eine wirklich köstliche Mahlzeit. Als wir gingen wurden wir mit „Bravo-Rufen“ und Applaus geehrt - das war wirklich ein wunderbares Erlebnis und das schönste DANKE! Wir machen das sicher wieder!!!.

Zweite Sparkasse/Jugend am Werk, Franz Spindler

Gemeinsam mit der Zweite Sparkasse und „Jugend am Werk“ veranstalten wir
Workshops mit Jugendlichen zum Thema „Umgang mit Geld zur Vermeidung von zukünftiger Überschuldung.“

In meiner Funktion als Workshop Trainer sehe ich, dass es uns trotz aller Krisendiskussionen und dunkler Wirtschaftsszenarien wirklich gut geht. Wir haben weniger ein Wirtschaftsproblem, wir haben ein Verteilungsproblem.
Und das liegt wahrscheinlich daran, dass keiner von uns gerne etwas hergibt.
In jedem Menschen schlummern viele Fähigkeiten und ideelle Werte. Beginnen wir diese zu erkennen und zu entwickeln, so wird es uns auch leichter fallen die materiellen "Werte" loszulassen.

Ich möchte meine Erfahrungen an die Jugendlichen weitergeben. Die junge Generation ist unser wichtigstes Gut und viel interessierter als es scheint. Die Jugendlichen haben Potential. Wir haben die Verantwortung Ihnen Perspektiven zu geben.

Darum finde ich das Projekt mit Jugend am Werk so wichtig und spannend und mir macht es schlichtweg Spaß mit den Jugendlichen zu arbeiten.

Zweite Sparkasse, Anton Kubalek, Pensionist

Nach meiner Pensionierung habe ich mir vorgenommen einen Teil meiner Freizeit für soziales Engagement zu nutzen. Bei der Auswahl waren mir zwei Dinge wichtig: Einerseits meine beruflich erworbenen Fähigkeiten weiterhin zu nutzen und andererseits in eine komplett andere Branche einzusteigen und damit meine bisherigen Lebenserfahrungen zu erweitern.

Herausgekommen ist meine Mitarbeit in der Zweite Sparkasse. Als langjähriger Filialleiter in der Erste Bank ein vertrautes Umfeld. Allerdings mit etwas veränderten Aufgaben und das macht auch den Reiz aus. Unser Leistungsangebot ist standardisiert. Unsere Kunden sind (meist) sehr dankbar für unsere Unterstützung. Unser Ziel ist es möglichst vielen Menschen dabei zu helfen, nach einer entsprechenden Frist, wieder zu einem geordneten Geldleben zu finden.

Ich arbeite gerne in der Zweiten Sparkasse weil ich Menschen unmittelbar helfen kann und durch den direkten Kundenkontakt sofort (und immer wieder) ein Erfolgserlebnis genießen kann. Weil ich Ex-KollegenInnen treffe und damit auch einen Teil der guten alten Zeit wieder aufleben lassen kann. Weil ich neue KollegenInnen kennen lernte und neue Freunde gewonnen habe.

Darüberhinaus bin ich auch in einer Volksschule als Lesepate tätig.

Hier ist meine Aufgabe mit einzelnen Kindern die Fertigkeit des Lesens zu üben, über das Gelesene zu sprechen, das Verständnis für den Text ab zu sichern und vor allem Freude am Lesen zu vermitteln.

Für mich eine völlig neue (berufliche) Erfahrung. Ich arbeite selbständig mit jeweils ein bis zwei Kindern, muss mit den Lehrkräften zusammenarbeiten und versuche die Kinder zum Lesen zu motivieren und hoffentlich dafür zu begeistern.

Die größte Freude dabei ist die Arbeit mit den Kindern. Das berührt emotional. Die Kinder sind so unbeschwert und voller Lebensfreude, aber auch sehr spontan und kreativ. Da wird viel gelacht und auch mancher Schabernack getrieben.

Zweite Sparkasse, Andrea Greger-Arnhof, Filiale Gumpendorf

Ich finde, dass in "Zeiten wie diesen" jedes große und erfolgreiche Unternehmen auch einen Beitrag für die Gesellschaft leisten sollte. Es ist meiner Meinung nach eine ethische und auch moralische Verpflichtung, die diejenigen haben, denen es wirtschaftlich gut geht.

Deshalb hat mir die Idee der Zweite Sparkasse gut gefallen und ich wollte von Anfang an dabei sein. Ich möchte damit meinen Anteil an dieser Verpflichtung nachkommen.

Und es ist das eine ideale Möglichkeit für mich, das in einem zeitlich überschaubaren und mir sehr vertrauten Rahmen zu machen. Hier kann ich einbringen, was ich kann; sowohl fachlich als auch im Umgang mit Menschen. Ich habe dabei nur gute Erfahrungen gemacht!

Meine Kunden waren alle nett, viele davon sehr dankbar für die gebotene Hilfe.

Nie war jemand "ungut" oder unangenehm. Manchmal gehe ich nach Dienst müde hin, eigentlich auch ein wenig "unwillig" - "warum hast Du Dir das bloß angetan?"…

Aber am Ende des Tages weiß ich´s dann - ich gehe mit einem guten Gefühl und positiver Stimmung nach Hause! Die Dankbarkeit der Kunden dort baut mich auf.

Ich habe dabei auch gelernt, dass nicht jeder, der in finanziellen Schwierigkeiten ist, ein "böser" ist oder selber schuld daran ist. Das hat meinen Blickwinkel dazu sehr verändert, ich sehe vieles - auch in meinem täglichen "Normal-Bankleben" mit anderen Augen.

Und nicht zuletzt "erdet" es mich.

Ich habe viele wohlhabende Kunden, man gewöhnt sich dadurch rasch an diese finanziellen Verhältnisse, verliert die Relationen. Meine Kunden in der Ersten regen sich oft über Kleinigkeiten auf. Das bekommt oft eine Wichtigkeit, die dem eigentlich nicht zusteht.

Durch meine Tätigkeit in der Zweiten Sparkasse erlebe ich, womit sich Andere herumschlagen müssen.

DAS sind die echten Sorgen und Probleme, alles andere ist in Relation unbedeutend.

Es erfüllt mich mit Dankbarkeit, dass es mir so gut geht und ich diese gravierenden Sorgen nicht habe.

Zweite Sparkasse, Gabriele Cvak, Pensionistin

Vom ersten Augenblick als Gerhard Ruprecht uns von der Idee der Zweite Sparkasse erzählte, war ich begeistert, weil:

  • ich denke es ist meine Pflicht anderen zu helfen denen es nicht so gut geht wie mir
  • ich die Zeit habe und das Know-How dafür aus meiner Tätigkeit in der Erste Bank
  • mir es immer gut ging, auch heute noch, und davon möchte ich etwas weitergeben
  •  es natürlich auch eine Bestätigung ist (man tut nichts ohne etwas davon zu haben – in diesem Fall kommt viel Dankbarkeit zurück)
  •  die Zusammenarbeit mit den Kollegen sehr angenehm ist
  •  die Mitarbeit meinen Alltag ein wenig strukturiert
  •  die vielen Gespräche mit den Kunden manchmal auch Vorurteile auf unserer Seite beseitigen
  •  man angesichts der vielen Probleme unserer Kunden ein wenig demütiger wird.

Würde es die Zweite Sparkasse nicht geben – ich würde mir eine andere Organisation suchen, denn helfen können/dürfen ist sehr schön.

Zweite Sparkasse, Gerd Tröster, Pensionist

Ich habe bereits vor meiner Tätigkeit in der Zweiten Wiener Vereinssparkasse ehrenamtliche Tätigkeiten ausgeübt. Ich war 19 Jahre in verschiedenen Elternvereinen (Volksschule, AHS) als Obmann, Kassier, Schulgemeinschaftsausschuß Mitglied tätig und habe daher auch viel Erfahrung für eine ehrenamtliche Tätigkeit gesammelt. Als die Zweite Wiener Vereinssparkasse gegründet wurde, war für mich klar, dass ich von Anfang an dabei sein werde.

Meine Motivation dafür war es primär Menschen, denen es nicht so gut geht wie mir, zu helfen. Darüberhinaus bietet die ehrenamtliche Tätigkeit für mich die Möglichkeit neue Herausforderungen und neue Menschen kennenzulernen, weiterhin eine starke Verbindung zur Ersten zu haben, weiter lernen zu können, Kontakte und Freunde zu erweitern und auch Verantwortung zu übernehmen. Die Tatsache und der psychologische Effekt noch gebraucht zu werden, ist auch sehr wichtig.

Großkunden Change Management, Viktoria Dirnberger

Ich habe letzten Sommer in einer Wohngemeinschaft für Demente und Alzheimerpatienten in Wien mitgearbeitet und durfte zwei Wochen lang beobachten, wie man das Leben dieser Menschen durch viel Einfühlungsvermögen und Zuwendung lebenswert gestalten kann. Die Art des Umgangs mit Menschen, deren Lebensradius sich schneller einengt, als ihnen lieb ist, hat wesentlich dazu beigetragen, daß sie ihr Leben doch noch positiv erleben konnten.

Die ruhige und besonnene Art der Betreuer und der souveräne und unaufgeregte Zugang der Leiterin der Wohngemeinschaften zu den täglichen kleinen und großen Problemen, die oft nicht vorweg planbar waren, haben mich viel auch für den Umgang mit meinen Mitarbeitern und Mitmenschen im Allgemeinen lernen lassen. Wesentlich war die Zuwendung, die man den Patienten angedeihen ließ, und die sie sichtlich aufleben ließ.

Wichtig war, ihnen nach wie vor kleine Aufgaben im Leben, je nach ihrem Können, und ihnen damit so lange wie möglich ein wenig Selbständigkeit zu geben. Dazu kam die Erkenntnis, mit welcher Befriedigung diese Aufgabe verbunden ist, ein kleines Lächeln gibt da oft wesentlich mehr Jobzufriedenheit, als üblich.

Caritas, Günther Rausch, Produkt- und Channelmanagement

Im Frühjahr 2009 durfte ich beim Beschäftigungsprojekt JE_TZT - einer Kooperation von Caritas und Volkshilfe – das sich um die (Wieder-) Eingliederung junger Erwachsener ins Arbeitsleben kümmert – mitarbeiten. Dabei werden vom Sozialamt Klienten nominiert und diese im Rahmen von 2-monatigen Praktika der Arbeitswelt nähergebracht. Ziel ist eine dauerhafte Anstellung beim Praktikumsgeber.

Meine Motivation zur Teilnahme resultierte aus einem generellen Interesse an sozialen Themen - verbunden mit einem Bedürfnis nach Solidarität zu Menschen, die in Notsituationen geraten. Dazu passt auch meine Funktion als Sanitäter im Rahmen meines Präsenzdienstes sowie eine temporäre freiwillige Arbeit als Sanitäter beim Roten Kreuz.

Meine Erwartungen wurden absolut erfüllt - meine wesentlichen Learnings:

  • Sozialarbeiter treffen sehr harte Entscheidungen mit gravierenden Auswirkungen für deren Klienten
  • Soziale Einrichtungen stehen genauso im Wettbewerb und unter Erfolgsdruck wie private Firmen
  • In Not geratene Menschen sind an ihrer Situation meist nicht "Schuld" - und wenn doch, haben sie dennoch ein Recht auf Hilfe (das war zwar auch schon zuvor mein Zugang - der wurde aber stark gefestigt)
  • Eine Chance ist oft zu wenig - Menschen haben ein Recht auf mehrere Chancen.